Benötige ich eine Überweisung?
Kassenpatienten benötigen für jede Untersuchung eine Überweisung. Bei Privatpatienten ist das nicht erforderlich. In den meisten Fällen ist es trotzdem sinnvoll, wenn Sie auch als Privatpatient Ihre Beschwerden zunächst von einem geeigneten Arzt abklären lassen, der Sie dann über die Notwendigkeit einer bildgebenden Untersuchung beraten kann.
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Muss ich nüchtern sein?
Nüchtern (4 Stunden vor der Untersuchung nichts essen, nichts außer etwas Wasser trinken, Medikamente können eingenommen werden) in die Praxis kommen sollten Sie unbedingt für folgende Untersuchungen:

  • Oberbauch-MRT, insbesondere MRCP (Kernspintomographie der Gallenwege)
  • Hydro-MRT ("MRT-Sellink", MRT des Dünndarms)


Kontrastmitteluntersuchungen: Die heutigen Kontrastmittel sind so gut verträglich, dass es nach neueren statistischen Angaben nicht mehr erforderlich sein soll, nüchtern zu bleiben. Wir empfehlen aber dennoch, in den letzten zwei Stunden vor einer möglichen Kontrastmittelgabe nichts mehr zu essen.


Nicht nüchten: Normal essen und trinken können Sie vor folgenden Untersuchungen:
  • Alle einfachen Röntgenuntersuchungen
  • CT und MRT von Gelenken und Nasennebenhöhlen
  • Szintigraphien von Schilddrüse, Lunge, Nieren und Knochen


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Muss ich Unterlagen oder Bilder mitbringen?
Grundsätzlich ist es immer sinnvoll, wenn wir genau über Ihre (Vor-)Erkrankungen informiert sind. Vergleichsaufnahmen sind von Vorteil, um einen Krankheitsverlauf zu beurteilen oder subtile Veränderungen festzustellen. Bringen Sie daher bitte die Aufnahmen, die in Ihrem Besitz sind oder bei Ihrem Arzt archiviert sind, zur Untersuchung mit.
Wenn Sie in letzter Zeit bei uns untersucht wurden, können Sie davon ausgehen, dass Ihre Aufnahmen in unserem Archivsystem gespeichert sind. Dann ist es nicht unbedingt erforderlich, die Voraufnahmen mitzubringen.
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Wie kommt der Befund zu meinem Arzt?
Ihr überweisender Arzt erhält in der Regel noch am Untersuchungstag den Befund per Fax. Auf Wunsch können Sie den Befund auch mitnehmen, sollten dann aber eine Wartezeit einplanen, weil Ihr Arzt die Bilder begutachten und den Bericht anfertigen muss. In einigen Fällen kann sich die Befunderstellung verzögern, wenn z.B. Voraufnahmen eingeholt werden müssen.
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Was ist bei minderjährigen Patienten zu beachten?
Minderjährige Patienten müssen von einer/einem Erziehungsberechtigten begleitet werden, da nach der nötigen Aufklärung über die geplante Untersuchung die entsprechende Einwilligung per Unterschrift in der Regel nicht durch Minderjährige erfolgen kann.
Jugendliche können ersatzweise ggf. eine schriftliche Einverständniserklärung von einem Erziehungsberechtigten mitbringen, dazu muss aber vorher eine telefonische Absprache und ggf. Aufklärung erfolgen. Wenden Sie sich bei Fragen hierzu bitte an uns.
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Muss ich lange warten, obwohl ich einen Termin habe?
Wir bemühen uns immer, die Termine einzuhalten und die Wartezeiten so kurz wie möglich zu halten.
Es kann aber vorkommen, dass Notfalluntersuchungen notwendig sind, die dann auch sofort durchgeführt werden müssen. Wir können in diesen Fällen nur um Ihr Verständnis bitten.

Ich habe Allergien, ist dies problematisch?
Sie sollten uns bei bekannter Allergie gegen Jod / jodhaltiges Kontrastmittel (bei geplanter CT) oder gegen Gadolinium / MRT-Kontrastmittel (bei geplanter MRT) gezielt ansprechen. Alle anderen Allergien sind im Regelfall unproblematisch.
Im Falle einer bekannten Allergie gegen eine der genannten Substanzen muss genau abgewogen werden, ob Kontrastmittel für die geplante Untersuchung unbedingt notwendig ist. Falls bei einer früheren Einnahme einer dieser Substanzen eine nur geringfügige Unverträglichkeitsreaktion aufgetreten ist, kann nach vorheriger Gabe von bestimmten Medikamenten trotzdem Kontrastmittel verabreicht werden (danach darf aber nicht am Straßenverkehr teilgenommen werden).
Wir beraten Sie gerne zu Ihren Fragen zu Allergien.
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Wie hoch ist die Strahlenbelastung?
Von den modernen diagnostischen Verfahren ist die CT das mit der potentiell höchsten Strahlenbelastung. Allerdings ist keine pauschale Aussage über die Strahlenbelastung einer CT-Untersuchung möglich, da diese von vielen Faktoren abhängt, z.B. dem verwendeten CT-Gerät, den eingestellten Untersuchungsparametern und nicht zuletzt auch der zu untersuchenden Körperregion (z.B. ist das Lungengewebe deutlich strahlensensibler als z.B. ein Fuß).
Letztendlich muss vor jeder Untersuchung sorgfältig abgeschätzt werden, ob der medizinische Nutzen die Strahlenexposition rechtfertig und ob evtl. alternative Verfahren (insbesondere die MRT) genutzt werden können. Auch wird vor jeder CT-Untersuchung eine individuelle Optimierung der Untersuchungsparameter vorgenommen, um die Strahlenbelastung zu minimieren.
Das Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlicht regelmäßig aktualisierte "diagnostische Referenzwerte" (PDF), die einen Richtwert für die einzusetzende Strahlendosis bei verschiedenen Untersuchungsmethoden und -regionen darstellen. Mit unseren modernen Geräten können wir diese Referenzwerte in den meisten Fällen bei dennoch ausgezeichneter Bildqualität deutlich unterschreiten. Weitere Informationen finden Sie hier.
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Wie lange dauert die Untersuchung?
Eine CT-Untersuchung dauert deutlich weniger lange als eine MRT-Untersuchung. Die reine Aufnahmezeit beträgt meist nur wenige Sekunden. Hinzu kommt die Zeit der notwendigen Vorbereitungen (Lagerung, evtl. Legen eines venösen Zugangs vor Kontrastmittel-Gabe).
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Was tun bei Platzangst?
Für die meisten Menschen mit Angst in Engen Räumen stellt eine CT-Untersuchung kein Problem dar, weil der "Tunnel" nur sehr kurz ist (Sie können sich das Gerät auch wie eine dicke Wand mit einem großen Loch vorstellen). Bei sehr ausgeprägter Platzangst kann vor der Untersuchung ein angstlösendes oder beruhigendes Medikament verabreicht werden.
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Wie hoch ist die Strahlenbelastung?
Bei der Magnetresonanztomographie werden keine Röntgenstrahlen verwendet, daher gibt es für Sie auch keine Strahlenbelastung.
Diese Tatsache macht die MRT zu einem sehr wertvollen Instrument zur Bildgebung bei z.B. Schwangeren und Kindern.
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Wie lange dauert die Untersuchung?
Je nach Fragestellung und Untersuchungsregion dauert die Untersuchung unterschiedlich lange. Bei Gelenkuntersuchungen sind es meist 15 bis 20 Minuten, bei Untersuchungen des Bauchraumes können es aber auch 30 bis 40 Minuten sein.
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Was tun bei Platzangst?
Wir betreiben 2 Kernspintomographen, die im Vergleich zu älteren Geräten recht weite "Röhren" aufweisen. Das neuere der beiden Geräte hat eine nochmals weitere Öffnung (OpenBore-Technologie). Damit können wir auch Patienten, die unter Platzangst leiden, in den meisten Fällen eine angstfreie Untersuchung bieten.
Bei Bedarf kann vor der Untersuchung ein angstlösendes oder beruhigendes Medikament verabreicht werden.
Wenn Sie unter Platzangst leiden, sprechen Sie uns bitte darauf an. In vielen Fällen können Untersuchungen so durchgeführt werden, dass der Kopf außerhalb der "Röhre" bleibt. Auch sind viele Menschen bereits beruhigt, wenn sie z.B. am Vortag der Untersuchung mal einen Blick auf das MRT-Gerät werfen können, um sich auf die Situation einzustellen.
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Was ist bei einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit zu beachten?
Die elektromagnetischen Wellen sind nach aktueller Studienlage zwar bei der von uns verwendeten Feldstärke als unschädlich für den Fetus einzustufen, trotzdem sollte insbesondere während der ersten 3 Schwangerschaftsmonate eine genaue Betrachtung des Nutzens der Untersuchung erfolgen.
Auch eine Schädigung des Fetus durch MRT-Kontrastmittel ist bisher nicht bekannt, Kontrastmittel sollte jedoch wenn überhaupt nur in der kleinstmöglichen Menge in der Schwangerschaft verabreicht werden. Mit dem Stillen sollte für 24 Stunden nach der Kontrastmittelapplikation ausgesetzt werden.
Falls Sie stillen, können Sie frühzeitig mit uns Kontakt aufnehmen und die Notwendigkeit einer Kontrastmittelgabe klären. Dann können Sie ggf. vorher Milch abpumpen.
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Was gibt es bei einer geplanten CT-gesteuerten Schmerztherapie zu beachten?
Sie sollten nach einer bildgesteuerten Schmerztherapie für ca. 2 Tage möglichst viel liegen, möglichst in "Stufenbett"-Lagerung (also mit etwas angewinkelten, angehobenen Beinen). Dies dient zu Verbesserung der Wirksamkeit des applizierten Medikaments. Es ist also nicht gefährlich, wenn Sie aufstehen und z.B. zur Toilette gehen, Sie sollten aber körperliche Anstrengungen in dieser Zeit vermeiden. Nach Ablauf der 2 Tage können Sie sich wie gewohnt bewegen und z.B. auch Krankengymnastik machen.
Direkt im Anschluss an die Behandlung sollten Sie nicht selbst Auto fahren. Idealerweise lassen Sie sich von einer Begleitperson nach Hause fahren.
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